Lauterbach irritiert bei Lanz mit Rechtfertigung zu Holocaust-Vergleich über Merz und zur Migrationsfrage

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Lauterbach irritiert bei Lanz mit Rechtfertigung zu Holocaust-Vergleich über Merz und zur Migrationsfrage
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In der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ hat der amtierende SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit Aussagen zur Migration und zum CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz für Aufsehen gesorgt. Der SPD-Minister hatte den CDU-Vorsitzenden im Vorfeld in den vergangenen Tagen auf der Social-Media-Plattform X immer wieder heftig angegangen, nachdem dieser gemeinsam mit der Alternative für Deutschland einem Entschließungsantrag und einem Gesetzesentwurf zugestimmt hatte.

So hatte Lauterbach etwa am internationalen Holocaust-Gedenktag auf X geschrieben, dass man „heute, am Tag 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz“ die sogenannte „Vogelschiss-Debatte“ führen würde. Der CDU-Vorsitzende würde die AfD hofieren. „Als erster Demokrat sagt er im Prinzip: wo es mir hilft, lasse ich mich auch von Nazis unterstützen.“ Dieses Verhalten sei Lauterbach zufolge „moralisch bankrott“. Lauterbach löschte den Post nach wenigen Stunden und entschuldigte sich bei Merz.

In der Lanz-Sendung am Montagabend kam es dann zum Nachspiel dieser Äußerungen: Bei Markus Lanz musste der Gesundheitsminister seinen Post nochmals erklären und irritierte dabei umso mehr.

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