100 Milliarden Zigaretten können nicht irren – so viel verrauchen die Menschen in der Europäischen Union in einem Jahr (Deutschland 70 Milliarden). Aber die Luft wird für Raucher immer dünner: Die EU will bis 2040 eine „tabakfreie Generation“ schaffen. Straßburg will die Raucherquote auf unter fünf Prozent drücken. Zigaretten sollen künftig aus der Öffentlichkeit verschwinden. Begründung: Gesundheitsrisiken durch Passivrauch und Aerosole (Rückstände in der Luft).
Schöne, neue EU-Welt! Rauchfrei durchs Leben – klar, wer es mag. Neue Paragrafen zum Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen, Tieren und Pflanzen und grundsätzlich zum Schutz der Umwelt – wer sollte da was gegen haben? Ich sage es Ihnen, liebe Leser: Alle Menschen mit einem gesunden Menschenverstand haben etwas dagegen, von einer Institution wie dem Europäischen Parlament gegängelt zu werden. Eine Institution, die Migration mit islamistischer Gewalt nicht in den Griff bekommt, seine Grenzen nicht sichern kann, kümmert sich um Dinge wie die Deckel von Plastikflaschen zum Beispiel oder jetzt um ein generelles Rauchverbot im Freien.
Es geht nicht um Glimmstängel – es geht um die Freiheit, das zu tun, was man will. Diese so einzigartige Möglichkeit, die nur wir Menschen bewusst erleben und die eine unvergleichliche, großartige Errungenschaft der Zivilisation ist. Freiheit geht immer dann, wenn wir keinem anderen damit schaden. Und was das Rauchen angeht – deshalb geht man heute raus, um zu rauchen oder man fragt seine Mitmenschen, ob man rauchen darf. Da gab es andere Zeiten. Deutschland war ein Raucherland bis zum Jahrtausendwechsel. Zigaretten waren Währung und Genussmittel zugleich.
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