Die Hochrechnungen (ARD) zur Landtagswahl versprechen: In Rheinland-Pfalz wird es keinen Politikwechsel geben. Die CDU gewinnt knapp mit 30,6 Prozent, knapp vier Prozentpunkte vor der SPD mit 25,7 Prozent. Die Grünen schaffen es mit 8,5 Prozent unbesorgt in den Landtag, verlieren jedoch leicht. Besser gelaunte Gesichter gibt es hingegen bei der AfD. Die Partei erreicht die 20-Prozent-Marke und fährt in Westdeutschland ihr bislang bestes Ergebnis ein – bleibt jedoch ohne Aussicht auf politische Beteiligung. Den Einzug ins Parlament verpasst haben hingegen die Linken mit 4,4 Prozent und die FDP mit 2,1 Prozent, ebenso die Freien Wähler mit 4,2 Prozent.
Lange deutete vieles bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Nach den ersten Hochrechnungen steht fest: Die CDU konnte das zweite Wahldebakel innerhalb kurzer Zeit gerade noch verhindern und gewinnt mit Vorsprung. Doch die Ergebnisse haben nicht nur Auswirkungen im Land, sondern auch auf die Bundesebene. Beim NIUS Live Wahl-Spezial wurde diskutiert, analysiert und die wichtigsten Fragen zum Wahlausgang beantwortet:
Die SPD konnte das zweite Debakel nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg nicht abwenden. Nachdem man im Ländle sogar um den Einzug in den Landtag bangen musste, ist auch in Rheinland-Pfalz keine Aufholjagd gelungen. Nach mehr als drei Jahrzehnten wird die SPD in Zukunft nicht mehr den Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz stellen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











