Die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Dorothee Feller hat sich für eine Ausweitung des islamischen Religionsunterrichts ausgesprochen. Das geht aus einem Bericht der Donnerstag-Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers hervor, dem ein Antwortschreiben der CDU-Ministerin an die FDP vorliegt. Demnach habe Feller die Folgen des Angebots positiv hervorgehoben.
Der Religionsunterricht gebe muslimischen Schülern die Möglichkeit, „sichmit ihrer Religion im Rahmen eines verfassungsgebundenen Unterrichts kritisch und reflektiert auseinanderzusetzen“, so die Bildungsministerin. Durch das Angebot könnten außerdem Werte wie Toleranz und Pluralität vermittelt und die simultane Existenz von Glauben und Demokratie gelehrt werden.
Damit schließt sich die Ministerin den Aussagen des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, an, der gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mitgeteilt hatte, durch den staatlichen Religionsunterricht könnten Schüler vor einer islamischen Radikalisierung bewahrt werden. „Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, erteilt von in Deutschland ausgebildeten und staatlich geprüften Lehrkräften, kann fundamentalistischen Haltungen – vermittelt durch die Familie oder durch fundamentalistische Prediger online – ein Gegengewicht bieten“, so Düll (mehr dazu hier).
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