Der Chef der ungarischen Tisza-Partei, Péter Magyar, kündigte nach seinem Wahlsieg am Sonntag an, den strikten Anti-Migrationskurs seines Vorgängers Viktor Orbán fortführen zu wollen und teilweise sogar zu verschärfen. Sowohl Magyar als auch Viktor Orbán machten mit dem Versprechen Wahlkampf, die Migration weiter stark zu begrenzen.
Magyar wandte sich bei einer Pressekonferenz am Montag nach der Wahl direkt an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und andere europäische Staats- und Regierungschefs: „Ungarn wird in der Einwanderungsfrage eine sehr strenge Haltung einnehmen und keinen Pakt oder Verteilungsmechanismus akzeptieren.“
Die Grenzzäune des Landes sollen fortgeführt und vorhandene Lücken geschlossen werden. Zudem möchte Magyar keine weiteren Schlepper aus Gefängnissen entlassen. Unter Orbáns Regierung sollen bisher mindestens 1.400 aus der Haft freigelassen worden sein. „Wir sprechen ehrlich und wollen unser Land und Europa wirklich vor illegaler Einwanderung schützen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











