In Straßburg hat ein Richter den Marsch einer Pro-Gaza-Demonstration durch ein Viertel, in dem viele Juden leben, per einstweiliger Verfügung untersagt. Die Organisatoren machen ihrem Ärger Luft. Der Aktivist Hervé Gourvitch vom Kollektiv „Palestine 67“ erklärte laut 20 minutes: „Wir sind sehr enttäuscht. Wir lehnen es ab, dass es in Straßburg Viertel gibt, in denen es verboten sein soll, seine Unterstützung für das palästinensische Volk zu zeigen.“
Innenminister Retailleau rühmt sich derweil, in diesem Jahr schon 64 radikalisierte Gefährder ausgewiesen zu haben. Letztes Jahr waren es 142 gewesen. Neun Attentate seien verhindert worden, davon drei, die sich gegen die Olympischen Spiele richteten.
Eine linksradikale Abgeordnete und Teilnehmerin an der Exkursion des Schiffes „Handala“ aus der sogenannten „Freiheitsflottille“, die die israelische Seeblockade vor Gaza durchbrechen und angeblich Hilfsgüter bringen wollten, hat preisgegeben, dass sie in israelischer Haft zusammen mit anderen „Free Palestine“ an ihre Zellenwand schrieb – mit dem Blut „einer unserer Genossinnen, die ihre Regel hatte“. Emma Fourreau machte nicht klar, wessen Regelblut es nun gewesen war. Es ist auch so schon genug Information.
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