Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten geht in die dritte Woche – und ein schnelles Ende ist noch immer nicht in Sicht. Vor allem die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für den Kriegsausgang. Donald Trump hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, Tanker durch die Meerenge eskortieren zu wollen – bislang ist das nicht geschehen.
Der US-Präsident weitete diese Idee jetzt auf andere Länder aus, die Öllieferungen durch die Straße von Hormus beziehen: Auch sie sollen die Meerenge militärisch sichern, damit Öltanker sie wieder sicher passieren können. Die Vereinigten Staaten würden sich dabei mit ihnen abstimmen und helfen, versprach Trump am Samstag auf Truth Social. Später ergänzte er, dass „hoffentlich“ China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und weitere betroffene Staaten Kriegsschiffe entsenden würden.
Der Iran hatte die rund 30 Kilometer breite Meerenge zu Beginn des Krieges faktisch abgeriegelt. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) drohten, jedes Schiff anzugreifen, das versuchen würde, den Engpass zu überqueren. Zwar wurde die iranische Marine erheblich geschwächt, und vereinzelt fahren Kapitäne mit ausgeschaltetem Transponder durch die Straße – wie sicher die Meerenge vor allem nach Meldungen über Wasserminen ist, bleibt jedoch unklar.
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