Ein Schulprojekt der linken Amadeu Antonio Stiftung hat in Sachsen Ermittlungen und scharfe Kritik ausgelöst. An einer Oberschule im sächsischen Schleife (Landkreis Görlitz) sollen Schülern im Rahmen einer Projektwoche pornografische Inhalte gezeigt worden sein. Zuerst berichtete die Junge Freiheit.
Die Polizei ermittelt gegen zwei junge Frauen wegen des Verdachts, pornografische Inhalte an Minderjährige verbreitet zu haben. „Es gab mehrere Eltern, die Anzeige erstattet haben“, sagte Polizeisprecherin Anja Leuschner. Es gehe um zwei weibliche Tatverdächtige im Erwachsenenalter.
Die beiden Frauen hatten im Rahmen einer Theaterwoche einen Kurs geleitet. Das Projekt stand unter dem Thema „Mut“. Nach Angaben aus dem Umfeld der Schule stellten sich die Kursleiterinnen als „Paula und Alma“ vor. Bereits am ersten von fünf Tagen wurden sie nach Protesten von Eltern von der Schulleitung aus dem Projekt genommen.
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