Kubicki kritisiert Schuldenpläne scharf und will bei nächster Wahl wieder in den Bundestag

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Kubicki kritisiert Schuldenpläne scharf und will bei nächster Wahl wieder in den Bundestag
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FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki äußerte sich in einem Interview mit der Welt über die Situation der FDP nach der Wahlklatsche bei der Bundestagswahl. Als Ursache für das schlechte Abschneiden, in dessen Folge die FDP das zweite Mal seit Bestehen der Bundesrepublik nicht im Deutschen Bundestag vertreten ist, sieht Kubicki die Ampel-Politik, durch die die FDP auf Distanz zur Partei gegangen ist.

Gefragt nach den konkreten Gründen gibt Kubicki an, dass Themen, für die die FDP steht – Meinungsfreiheit, Technologieoffenheit und Bürokratieabbau – sich unter der Ampel verschlechtert statt verbessert haben. Außerdem merkte Kubicki an, dass die FDP in den beiden Kompetenzfeldern Außenpolitik und Wirtschaft kaum präsent war.

Unverständnis hat Kubicki derweil für Merz und die Grünen aufgrund der neuen Megaschulden. Der Union prophezeit Kubicki „einen enormen Vertrauensverlust“ aufgrund der 180-Grad-Wende. Über die Zustimmung der Grünen zu dem Vorhaben ist Kubicki ebenfalls überrascht, da die Partei bei der ersten Lesung im Parlament noch dagegen war und dann ihre Meinung dazu radikal änderte und dem Paket jetzt zustimmt.

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