Weil er die Corona-Politik kritisierte? Münchner Professor vorzeitig pensioniert

vor 3 Monaten

Weil er die Corona-Politik kritisierte? Münchner Professor vorzeitig pensioniert
Bildquelle: NiUS

Er galt als scharfer Kritiker der Corona-Maßnahmen: der Münchner Professor Michael Meyen. Schon seit Jahren schwelt der Streit zwischen ihm und seinem Arbeitgeber, der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Jetzt der Knall: Zum 1. April wurde der Professor für Kommunikationswissenschaft vorzeitig in den Ruhestand versetzt.

Das schrieb Meyen selbst in seinem Blog Freie Medienakademie. Per Postzustellungsurkunde habe ihm die Hochschulleitung am 28. März mitgeteilt, seine Tätigkeit an der LMU ende jetzt. Wer den 59-Jährigen dieser Tage unter der im Internet stehenden Telefonnummer seines Büros anruft, bekommt nur eine freundliche Mitarbeiterin an die Strippe, die selbst überrascht von dem ganzen Pressetrubel klingt.

Seit 2002 war Michael Meyen Professor an der Münchner LMU.

Meyen, laut Medienberichten seit September 2024 krankgeschrieben, verkündet, die Entscheidung sei nicht überraschend. Auf Rügen geboren und in der DDR aufgewachsen, studierte Michael Meyen Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Nach der Wende forschte er, wurde 2002 Professor für Allgemeine und Systematische Kommunikationswissenschaft an der Münchner Universität.

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