100 Tage sind vergangen, seit Friedrich Merz im zweiten Wahlgang zum deutschen Bundeskanzler gewählt wurde. Damals konnte die CDU noch 28,6 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Jetzt sind es nur noch 24 Prozent. Die Gründe dafür sind vielfältig: das Aufrechterhalten der Brandmauer zur AfD, gebrochene Wahlversprechen, das Kuschen vor dem linken Koalitionspartner. Am Dienstagabend rief Friedrich Merz zu einem Krisen-Treffen ins Kanzleramt.
Über die Bilanz des Kanzlers sprachen am Mittwochmorgen Pauline Voss, Alexander Kissler und Ralf Schuler bei NIUS Live.
„Wüst ist im Urlaub, Markus Söder ist im Urlaub, die CSU war gar nicht vertreten. Thorsten Frei war auch nicht dabei. Jens Spahn hatte sich sehr kühl distanziert geäußert, war auch nicht dabei“, kommentiert NIUS-Politikchef Ralf Schuler. Anwesend waren Carsten Linnemann, die stellvertretende Parteivorsitzende und Bildungsministerin Karin Prien, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Agrarstaatssekretärin Silvia Breher und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Das ist ein Notpersonal.“ Das gesamte Szenario sei „bizarr und spektakulär“, so Schuler.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











