Am Karsamstag haben bundesweit Tausende Menschen an traditionellen Friedens-Ostermärschen teilgenommen. Unter anderem gab es Demos in Berlin, München, Köln und Leipzig. Im Ruhrgebiet wird sogar ein dreitägiger Ostermarsch von Duisburg nach Dortmund ausgetragen. Insgesamt soll es laut dem „Netzwerk Friedenskooperative“ am Samstag an 70 Orten zu solchen Ostermärschen kommen.
Besonders groß war der Ostermarsch in Stuttgart, wo nach Polizeiangaben 3.000 Menschen zusammenkamen. In der Bundeshauptstadt versammelten sich dagegen mit 1.000 Teilnehmern deutlich weniger Menschen. In München waren es laut Polizei bis zu 500 Menschen. Auch in Mannheim und Freiburg kamen Menschen in einer ähnlichen Größenordnung zusammen.
Die Ostermärsche stehen im Zeichen von gleich mehreren ernsthaften Kriegen und Krisen: Seit nunmehr vier Jahren läuft der Ukraine-Krieg, nun führen die USA und Israel seit Ende Februar auch Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran. Die Wut der Demoteilnehmer war, wie auch in den Jahren zuvor, vor allem gegen die USA und den Westen gerichtet. Deshalb wurden bundesweit Fahnen der Islamischen Republik in der Menge gesichtet.
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