Deutschland ist krank. Nicht nur die Wirtschaft, die durch steigende Firmenpleiten und Produktionsverlegungen ins Ausland zunehmend gebeutelt ist, auch die Menschen im Land sind erschöpft und kränkeln.
Abgesehen von kleinen Schwankungen stiegen die Krankschreibungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. 2023 meldeten sich deutsche Angestellte im Schnitt 22,4 Tage krank. Vor zehn Jahren waren es nur 16 Tage. Die Zahlen stammen aus dem Gesundheitsreport des BKK-Dachverbandes, der 65 Betriebskrankenkassen umfasst. Bei ihnen sind 9,6 Millionen Menschen versichert.
Die verlängerte Spanne der Krankentage verteilte sich im Durchschnitt auf zwei Krankschreibungen. Auch hier lag der Wert mit 1,3 Mal vor zehn Jahren entsprechend niedriger. Die häufigste Diagnose: Atemwegserkrankungen. Das sei vor allem auf die Lockdowns und die fehlende Immunität zurückzuführen, sagt Fritz Knieps, der Vorstandsvorsitzende des BKK-Dachverbands.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











