Krankenkassen vor dem Kollaps: Wie die Politik Deutschlands Gesundheitswesen vor die Wand fährt

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Krankenkassen vor dem Kollaps: Wie die Politik Deutschlands Gesundheitswesen vor die Wand fährt
Bildquelle: Tichys Einblick

Während die Bundesregierung die Gesundheitskrise verschleppt, gerät das deutsche Krankenkassensystem immer weiter ins Wanken. Trotz rapide steigender Zusatzbeiträge wächst das Finanzloch rasant – ohne Aussicht auf eine nachhaltige Lösung. „Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben wird immer größer, doch die Politik tut nichts“, warnt Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse (TK), gegenüber Focus. Die finanziellen Belastungen für Versicherte und Arbeitgeber nehmen weiter zu, ein Ende der Beitragserhöhungen sei nicht in Sicht.

DAK-Vorstand Andreas Storm spricht von einer dramatischen Verschlechterung: „Die Lage hat sich von schlecht zu katastrophal entwickelt. Unsere Reserven sind nahezu aufgebraucht, wir stehen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.“ Sollte sich die finanzielle Schieflage weiter zuspitzen, droht laut Storm eine Kettenreaktion, die das gesamte System destabilisieren könnte. Die Regierung müsse sofort handeln, um eine Pleitewelle unter den Krankenkassen zu verhindern.

Doch damit nicht genug: Auch die Krankenhausreform belastet die gesetzlich Versicherten massiv. Insgesamt 25 Milliarden Euro müssen über die Krankenkassen finanziert werden – eine Rechnung, die eigentlich der Staat begleichen müsste. Während sich die Politik um strukturelle Reformen drückt, werden die Beitragszahler zum Hauptfinanzier des Gesundheitssystems gemacht.

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