Die neue Jugendorganisation der AfD ist erst wenige Tage alt – doch schon jetzt zieht der Verfassungsschützer ein Fazit: Thüringens Präsident Stephan J. Kramer sieht bei dem Nachfolger der Jungen Alternative, die vor ihrer Auflösung vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wurde, keine Mäßigung.
Dem SPD-nahen RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte Kramer: „Nach einer ersten Sichtung der Beiträge, Aussagen und anwesenden Personen unter anderem aus dem rechtsextremistischen Spektrum bei der Neugründung der AfD-Jugendorganisation ,Generation Deutschland‘ vermag ich weder eine Mäßigung noch eine Distanzierung oder gar Wandlung der neuen AfD-Jugendorganisation von der durch den Verfassungsschutz bereits als rechtsextremistische Bestrebung eingestuften ,Jungen Alternative‘ zu erkennen.“
Offenbar bezieht der Verfassungsschutzpräsident aus Thüringen in seine Bewertung auch die skurrile Rede von Alexander Eichwald auf dem ersten Bundeskongress der Generation Deutschland ein: Dieser sprach im Hitler-Duktus und löste damit auch bei den anderen AfD-Mitgliedern in der Halle Empörung aus – mittlerweile droht Eichwald ein Parteiausschluss (Apollo News berichtete). Immerhin das rechnet Kramer der AfD an: „Den Hinweis des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla, den Auftritt und die Rede von Alexander Eichwald zu missbilligen und prüfen zu wollen, werden wir natürlich bei der anstehenden Auswertung und Bewertung der Erkenntnisse berücksichtigen.“
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