Wer Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD) ist, kann künftig nicht mehr Teil von Kolping Deutschland bleiben. Dies beschloss der katholische Sozialverband mit Sitz in Köln auf seiner Bundesversammlung. Nach Angaben der Pressestelle dürfen künftig all jene ausgeschlossen werden, die durch Worte oder Handlungen deutlich machen, dass sie Ansichten vertreten, welche im Widerspruch zu den Grundwerten des Kolpingwerks stehen. Zu diesen nicht vereinbaren Überzeugungen zählen nach Aussage des Verbandes auch die Positionen der AfD.
„Kolping Deutschland steht für eine offene, solidarische und menschenfreundliche Gesellschaft. Wer die Würde des Menschen und die Grundwerte des Evangeliums ernst nimmt, kann keine Politik unterstützen, die ausgrenzt, spaltet und Angst schürt,“ sagte Ursula Groden-Kranich, die scheidende Bundesvorsitzende des Verbandes.
In der Begründung des Beschlusses wird ausgeführt, dass viele Aussagen und Positionen führender Vertreterinnen und Vertreter der AfD im klaren Gegensatz zu den zentralen Prinzipien der katholischen Soziallehre, zur Achtung der menschlichen Würde sowie zu der weltoffenen und zukunftsgerichteten Grundhaltung des Kolpingwerks stehen.
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