In Deutschland läuft der Ausstieg aus der Kohle großflächig. Die Orte Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen, Hohenhameln in Niedersachsen, Jänschwalde in Brandenburg und Zolling in Bayern haben eines gemeinsam: In den vergangenen Jahren wurde dort ein Kohlekraftwerk stillgelegt – die Liste ließe sich verlängern.
Großverbraucher Deutschland hat sich per Gesetz einen verbindlichen Fahrplan verordnet: Bis 2038 sollen alle Kohlekraftwerke stillgelegt sein. Die Betreiber erhalten Entschädigungen in Milliardenhöhe, finanziert vom Steuerzahler, wie die Neue Zürcher Zeitung konstatiert. Allerdings spiele der einseitige deutsche und auch europäische Kohleausstieg nahezu keine Rolle. Global gesehen erreichte die Kohleverbrennung 2025 einmal mehr einen Rekord – und das Niveau wird vorerst hoch bleiben.
Mit anderen Worten: Noch nie wurde so viel „schwarzes Gold“ verbraucht wie heute.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











