Im schwarz-roten Koalitionsvertrag war klar festgelegt: Das Heizungsgesetz der Ampel-Regierung sollte abgeschafft und durch ein neues, flexibleres Regelwerk ersetzt werden. Doch nun sorgt die SPD für Widerstand – und stellt sich quer zu den Plänen des Koalitionspartners, berichtet die Bild.
Kern des Streits ist die bisherige Pflicht, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Diese Vorgabe, ursprünglich ein Kernpunkt des Ampel-Gesetzes, wollte die neue Regierung eigentlich streichen, um Hausbesitzern und Vermietern mehr Spielraum zu lassen – etwa beim Einbau anderer Heizsysteme neben Wärmepumpen.
Doch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will an der bisherigen Regel festhalten. Beim Dena-Energiewende-Kongress erklärte er: „Ich bin dafür, dass wir sehr schnell zu klaren Entscheidungen kommen.“ Die Wärmepumpe bleibe die führende Technologie beim Ausbau der Erneuerbaren im Wärmebereich.
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