In der Koalition ist intern massiver Streit nach dem Rücktritt von Bärbel Bas von ihren Ämtern als Bundesarbeitsministerin und Co-SPD-Chefin ausgebrochen. Das berichtet die Bild. So soll Vizekanzler Lars Klingbeil hinter verschlossenen Türen seine Kritik an angeblichen persönlichen Attacken gegen Bas kurz nach dem Tod ihrer Stieftochter vonseiten der Union wiederholt und verstärkt haben. Bundeskanzler Friedrich Merz wies die Kritik unterdessen zurück.
Konkret hat Klingbeil laut Bild in der SPD-Fraktionssitzung am Dienstag gesagt: „Wir haben im Sommer bei der Krankheit von Katherina Reiche explizit keine Kritik an ihr und ihrem Haus geäußert, so hätten wir uns das jetzt bei Bärbel Bas und ihrem Haus auch gewünscht.“ Merz wiederum reagierte während der Fraktionssitzung der Union verständnislos – die Vorwürfe seien „unlauter“.
Begonnen hatte der Streit mit der Stellungnahme von Bas zu ihrem Rücktritt am Montag: Darin warf sie der Union „öffentliche Angriffe“ vor, die auch ein Grund für den Rücktritt gewesen sein sollen. Infolgedessen attackierten Klingbeil und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Union mit scharfen Worten – Schwesig meinte etwa, die vermeintlichen Angriffe seien „unmenschlich und rücksichtslos“ gewesen. Klingbeil bezeichnete die Angriffe unterdessen als „unanständig“. Tatsächlich ist die Faktenlage für die vermeintlichen öffentlichen Angriffe aus der Union heraus äußerst dünn (mehr dazu hier).
PUTINS KRIEG: Ukraine blind unter russischem Bombenhagel! Selenskyj attackiert USA scharf | LIVE











