Rumänien hat gewählt: Der pro-europäische parteilose Kandidat Nicușor Dan – derzeit Bürgermeister von Bukarest – hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Rumänien für sich entschieden.
Mit 53,60 Prozent der Stimmen – das entspricht rund 6,17 Millionen Wählern – lag Nicușor Dan nur wenig vor seinem Herausforderer George Simion von der patriotisch-konservativen AUR (Allianz für die Vereinigung der Rumänen), der 46,40 Prozent und damit 5,34 Millionen Stimmen erreichte. Das Rennen war also deutlich enger, als viele Beobachter erwartet hatten.
Dan setzte sich in 24 Regionen durch, während Simion in 23 Regionen gewann. Bei im Ausland lebenden rumänischen Staatsbürgern hingegen konnte Simion mit 55,86 Prozent klar die Mehrheit holen. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,72 Prozent – rund zwei Millionen Stimmen mehr als im ersten Wahlgang.
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