Kommen ein Antisemit, ein Autoritarist und Lars Klingbeil in einen Raum – nein, das wird kein schlechter Witz, sondern beschreibt einfach den Spanien-Aufenthalt unseres Vizekanzlers. Der hat sich in Barcelona mit ganz vielen anderen Linken getroffen – ganz ohne Berührungsängste. Eingeladen hatte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Der Gipfel der „global progressive mobilisation“, eine Art Allianz der selbsterklärt Progressiven, sei „historisch“, feierten Klingbeil und sein SPD-Generalsekretär Klüssendorf im Vorfeld. In der Parteizeitung Vorwärts wird nicht nur der globale Kampf gegen Rechts, sondern auch die große Solidarität der Sozialisten untereinander hervorgehoben. Parteichef Klingbeil nennt seinen Gastgeber Sánchez dabei einen „wahren Anführer“.
Der Mann, der jüngst mit der Einbürgerung von 500.000 illegalen Migranten auffiel oder mit Atomkriegs-Phantasien gegen Israel – man könne leider nichts gegen den jüdischen Staat tun, weil einem dazu die Atombomben fehlen, hatte sich Sánchez vor einigen Monaten zitieren lassen – ist für Lars Klingbeil ein „wahrer Anführer“ und dementsprechend auch Gastgeber einer Art sozialistischen Internationalen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











