Klingbeil reklamiert Wording zum Irankrieg: „Mir war wichtig, die Botschaft zu setzen: ‚Das ist nicht unser Krieg‘“

vor 3 Monaten

Klingbeil reklamiert Wording zum Irankrieg: „Mir war wichtig, die Botschaft zu setzen: ‚Das ist nicht unser Krieg‘“
Bildquelle: Apollo News

Im SPD-Podcast Zusammengedacht vom Donnerstag hat der Bundesvorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil den deutsch-österreichischen Schriftsteller Daniel Kehlmann empfangen. In der Folge ging es unter anderem auch um die deutsche Außenpolitik, zu der sich Podcast-Host Klingbeil auch selbst äußerte.

Als Kehlmann die Haltung Deutschlands zu Israel ansprach, erhob der Schriftsteller schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Deutschland betreibe eine „bedingungslose Unterstützung“ Israels; auch würden angebliche „Kriegsverbrechen“ unterstützt, so der Autor. Der Umgang und die Haltung Deutschlands seien „neurotisch“. Kehlmann erwarte eine „kritischere Haltung“, damit die Bundesregierung als „rationaler Partner in der internationalen Politik wahrgenommen“ werde.

Der Vizekanzler nahm diese Kritik an der Bundesregierung auf. Innerhalb seines Teams werde zu diesem Punkt viel gestritten, merkte Klingbeil an. „Ich war einer der Ersten, die in einer Talkshow gesagt haben: ich habe eine Solidarität mit dem Staat Israel, aber nicht mit der Regierung Netanjahus“, prahlte der SPD-Co-Vorsitzende gegenüber seinem Gast.

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