Klingbeil im Kuschel-Club: Katzen würden Miosga kaufen

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Klingbeil im Kuschel-Club: Katzen würden Miosga kaufen
Bildquelle: Tichys Einblick

Man fragt sich, wofür genau Miosga eigentlich rund 5,8 Millionen Euro pro Jahr an Gebührengeldern verbrät. Kluge Fragen sind jedenfalls nicht dabei. So tiefenentspannt, wie sich SPD-Fraktionschef Lars Klingbeil durch den Talk kuscheln darf, kommen bisweilen sogar Habeck-Vibes auf. Wenn ein Gast die ganze Sendung über grinsend und ausschweifend herumsalbadern kann, läuft etwas gründlich schief im Staate Gähnemark. Miosga hat die Talkshow zerstört. Ihre Sendung ist derart blutleer, dass man an dieser Stelle kaum ein nennenswertes Zitat bringen kann, ohne den Leser in den Tiefschlaf zu treiben.

Die drei ARD-Stuhlkreise Maischberger, Caren Miosga und Hart aber Fair kosten in zwei Jahren (2024 und 2025) 41,5 Millionen Euro. Wofür eigentlich? Für Fragen, ob sich Klingbeil mit Friedrich Merz duzt? (Ja, seit drei Tagen, toll). Ob Merz sich bei Klingbeil entschuldigt hat für seine Kolaboration mit der AfD (ja, hat er offenbar, aber nicht direkt, eher so…ach ist doch auch egal). Oder für die Frage, ob Klingbeil denn das freundliche Gesicht der SPD „ausreichend in Schutz“ nimmt, weil Saskia Esken doch „so hart mitgespielt wird“? (Ja, macht er). Doch. Darum ging es in der Sendung.

Wenn man als Berufszuschauer während der Sendung aus lauter Langeweile zweimal  zum Kühlschrank latscht, weil es partout nichts zu Notieren gibt, dann kann man schonmal sauer werden, schon aus Gründen der persönlichen Diät-Räson. Vielen Dank auch, Frau Miosga! Das Futter war feucht und kalorienreich. Und dazu noch trockene Chips.

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