Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON, Leonhard Birnbaum, hat sich gegenüber der Welt am Sonntag lobend zu den netzpolitischen Vorstößen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche geäußert. Voraussetzung für einen Umstieg auf erneuerbare Energien sei der Bau eines Systems, „damit diese neue Energie auch funktioniert“, sagte Birnbaum.
Die Energiewende müsse so gestaltet werden, „dass sie unser Land wirtschaftlich nicht ruiniert“, mahnt Birnbaum. Deshalb sei er der Meinung, dass das mutige „Gesetzespaket“ der Wirtschaftsministerin „Unterstützung verdient“, lobt der E.ON-Chef.
„Es gibt eine Menge Leute, die mit den alten Energiewende-Regeln, koste es, was es wolle, ganz hervorragend gefahren sind und am liebsten hätten, dass sich gar nichts ändert“, erklärt Birnbaum. Der E.ON-Chef warnt anschließend: „Aber das können und dürfen wir uns als Land nicht leisten.“
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