Das japanische Anime Studio Ghibli ist seit Jahrzehnten für seinen eigenständigen, gänzlich unverwechselbaren Stil in der ganzen Welt bekannt. Gedämpfte Farben, verträumte Landschaften, sanfte Zeichnungen und feine Geschichtenerzählungen ziehen die Zuschauer, begleitet von den Klängen von Joe Hisaishi, in ihren Bann. Der Erfolg des Studios spricht für sich: Wer Anime nicht grundsätzlich ablehnt, hat Mein Nachbar Totoro (1988), Prinzessin Mononoke (1997), Chihiros Reise ins Zauberland (2001), das Wandelnde Schloss (2004) oder Der Junge und der Reiher (2023) gesehen.
In der vergangenen Woche stellte nun ChatGPT-Produzent OpenAI sein neuestes Modell zur KI-Bildgenerierung vor. Und es dauerte nicht lange, bis Fans von Studio Ghibli private Bilder im markanten und so beliebten Anime-Stil nachzeichnen ließen.
Schnell ging die Nachricht durch die Sozialen Medien und löste einen solchen regelrechten Ansturm aus, dass ChatGPT zeitweise nur noch eingeschränkt funktionierte.
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