In Mannheim analysiert die Polizei das Verhalten der Menschen auf Videobildern mittels Künstlicher Intelligenz – und nennt das KI-gestützten Videoschutz. An Silvester setzt die Polizei zur Kontrolle der KI-Auswertung der Kamerabilder zusätzlich auf sogenannte Videosachbearbeiter. Sie sind dafür zuständig, die KI-Urteile zu bestätigen und laut dem SWR fester Bestandteil der Einsatzkonzeption für die Silvesternacht.
Die KI wird bislang vor allem dazu verwendet, auffällige Bewegungsmuster zu erkennen. Stellt der Algorithmus fest, dass eine Bewegung vorliegt, die auf eine Straftat oder Gefahr hindeuten könnte, werden Menschen alarmiert, die die eben entstandenen Bilder sofort sichten können.
Bei einer hohen Anzahl an Kameras – in Mannheim sind es 68, im benachbarten Heidelberg kommen 23 weitere hinzu – reduziert das den Aufwand gegenüber einer Vollsichtung durch „Monitorbeobachtung“ erheblich. Allerdings sind nicht alle Kameras an das KI-System angeschlossen, sondern lediglich 46.
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