„Keine Zusammenarbeit mit Extremisten“, behauptet Haseloff – und preist die Kooperation mit Ramelow

vor 2 Monaten

„Keine Zusammenarbeit mit Extremisten“, behauptet Haseloff – und preist die Kooperation mit Ramelow
Bildquelle: Apollo News

Laut Sachsen-Anhalts früherem Ministerpräsidenten Reiner Haseloff steht die Brandmaue „nur in den Zeitungen“. Im gemeinsamen Spiegel-Gespräch mit Thüringens abgewähltem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow von der Linkspartei betonte der CDU-Politiker, dass der Begriff „Brandmauer“ in dem Beschluss des CDU-Parteitags von 2018 nicht vorkomme.

„Da steht, dass es keine Zusammenarbeit mit Extremisten gibt“, bekräftigte Haseloff. Dass er das immer so gehalten habe, müsse er nicht zusätzlich betonen. Die AfD habe nämlich vor, seine Partei abzulösen, weshalb er eine Kooperation grundsätzlich ausschließe. „Es gibt keine Möglichkeiten einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit einer Partei, deren oberstes Ziel es ist, die CDU zu zerstören“, erklärte Haseloff dazu.

Sein Verhältnis zu dem Linken-Politiker beschreibt Haseloff hingegen wohlwollend. Zwar habe er gegenüber Ramelow 2014 Vorbehalte gehabt, als er zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, da die Linke „aus der einstigen SED hervorgegangen“ sei. Haseloff habe Ramelow damals gesagt, er würde ihn nur wählen, wenn er ihm versichern könne, dass er klar Abstand von der Forderung aus dem Grundsatzprogramm seiner Partei nehme, das System abzuschaffen

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel