Keine Menschenrechtsverletzung im Fall Maja T.

vor 7 Monaten

Keine Menschenrechtsverletzung im  Fall Maja T.
Bildquelle: Tichys Einblick

Maja T. wurde im Dezember 2023 in Berlin auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls aus Ungarn festgenommen. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit dem sogenannten Budapest-Komplex und beziehen sich auf Fälle schwerster Körperverletzung rund um den „Tag der Ehre“ im Februar 2023. Ungarn wirft Maja T. vor, an diesen Angriffen beteiligt gewesen zu sein. Laut den ungarischen Behörden lauerten die Täter  bei vier Angriffen auf insgesamt neun Personen im Hinterhalt aufgelauert und griffen sie  unter anderem mit Metallstangen, Gummihämmern und Pfefferspray an. Auch Schlagstöcke und Kubotane sollen zum Einsatz gekommen sein. Die Täter haben nach Videoaufnahmen auch auf bereits am Boden liegende, bewusstlose Personen eingeschlagen haben.  Sechs Personen erlitten bei den Angriffen schwere Verletzungen. In deutschen Medien findet eine Beschönigung der Verbrechen derart statt, dass man von „Übergriffen“ spricht statt vom Versuch, andere Menschen schwersten zu verletzen. Außerdem wird von „Neonazis“ gesprochen, um zu suggerieren dass die keinen rechtlichen Schutz besäßen.

Der Fall Maja T. ist Beispiel für eine Umwertungskampagne, mit der linke Gewalt bis hin zum Mord verharmlost und gerechtfertigt werden soll.

Der sogenannte Tag der Ehre findet jedes Jahr am 12. Februar in Budapest statt. Rechtsextreme und Neonazis erinnern dabei an einen Ausbruchsversuch von Soldaten der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS sowie ihrer ungarischen Verbündeten während der Schlacht um Budapest.

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