Zwei Jahre lang waren Politiker der AfD von der Münchner Sicherheitskonferenz ausgeschlossen. Der damalige Konferenzleiter Christoph Heusgen hatte von Seiten der Organisatoren eine Art Brandmauer zu der Partei errichtet – nicht einmal relevante Fachpolitiker der Partei wurden eingeladen. Doch Heusgen schied dieses Jahr als Leiter der Konferenz aus – die neue Führung lässt die Brandmauer zur Partei wieder fallen. Das berichtet die dpa.
Gegenüber der Presseagentur gab die Konferenz an, dass man bereits vor Weihnachten Einladungen an Politiker aus allen im Bundestag vertretenen Parteien versandt habe. Die Entscheidung haben der neue Konferenzleiter Wolfgang Ischinger, ehemaliger Botschafter in den USA, und der Stiftungsrat getroffen. Der Einladungsprozess ist dabei noch nicht abgeschlossen, wie die Konferenz betonte.
2024 und 2025 waren dagegen AfD-Politiker ausdrücklich nicht eingeladen. Heusgen, der von 2022 bis 2025 als Leiter der Konferenz amtierte, hatte das mit einer fehlenden Dialogbereitschaft der AfD begründet – die AfD hatte eine Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag mehrheitlich boykottiert.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











