Die Ost-CDU hatte ursprünglich den Plan, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff als Bundeswirtschaftsminister zu installieren, wie der ehemalige Welt-Journalist Robin Alexander in seinem Podcast Machtwechsel darlegt. Doch der Plan scheiterte offenbar an Bundeskanzler Friedrich Merz – dieser setzte stattdessen Katherina Reiche als Wirtschaftsministerin durch. Alexander bringt dabei auch die „Tegernsee-Connection“ um Wolfram Weimers Ludwig-Erhard-Gipfel und Merz zur Sprache.
Bereits im Mai vergangenen Jahres schrieb die Zeit über die sogenannte „Tegernsee-Connection“, bestehend aus Reiche, Weimer und Bundeskanzler Friedrich Merz, die am Rande der alljährlichen Erhard-Events entstanden ist. Wie weit diese Connection geht, sah man offenbar auch bei der Regierungsbildung von Schwarz-Rot: Laut Alexander hat Merz damals einen Plan der Ost-CDU nicht umgesetzt, um stattdessen Reiche als Bundeswirtschaftsministerin zu installieren.
Reiche sollte als eine in der ehemaligen DDR geborene Frau auch Repräsentationszwecke im Kabinett erfüllen – der ursprüngliche Plan der ostdeutschen Landesverbände der CDU war es aber offenbar, den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt auf den Posten des Bundeswirtschaftsministers zu installieren – so berichtet es Alexander.
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