Linken Ideologen ist es seit langer Zeit ein Dorn im Auge: Das Neutralitätsgebot für Lehrkräfte wird vor allem von manchen links-grünen Lehrkräften sportlich ausgelegt. Dank einer aktuellen Studie der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung könnte es jetzt noch weiter aufgeweicht werden. Das „Schulbarometer 2026“ beschäftigt sich kritisch mit dem Gebot. Die Rede ist sinngemäß von Lehrern, die Angst hätten, ihre Meinung zu äußern. Damit schlägt die Stiftung in dieselbe Kerbe wie Bundesbildungsministerin Karin Prien.
Linken Ideologen ist das schulische Neutralitätsgebot seit langer Zeit ein Dorn im Auge.
11,5 Millionen Schüler sehen sich zum Ende des Lehrjahres nicht nur mit sanierungsbedürftigen Gebäuden und kaputten Toiletten konfrontiert, sondern auch mit zunehmender Indoktrination. Und die ist durchaus gewollt, wie das „Deutsche Schulbarometer 2026“ der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung vermuten lässt. Für den Bericht wurden im November und Dezember 2025 insgesamt 1.547 Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen befragt – in Zusammenarbeit mit den Universitäten Heidelberg, Potsdam und der Humboldt-Uni in Berlin. Die Studien-Grafiken zeigen eine „bunte“ Gesellschaft: Mädchen mit Kopftuch, Menschen im Rollstuhl, viele Hautfarben.
In der Studie geht es um allgemeines Sozialverhalten, mangelnde Motivation und psychische Probleme. Doch zwischen diesen Erhebungen geht der eigentliche Skandal des Berichts fast unter: Rund die Hälfte der Lehrkräfte glaubt, ihre Schule tue nicht genug für Demokratiebildung. Und mehr als ein Viertel der Befragten stimmte der Aussage zu, Lehrkräfte dürften ihre eigene Meinung zu politischen Fragen grundsätzlich nicht äußern. 23 Prozent meinten zudem, sie müssten die Meinungen der Schüler gleichermaßen als richtig anerkennen, um neutral zu bleiben. Lehrkräfte bewerten Demokratiebildung laut der Studie als zentrale Aufgabe in der Schule. Die Studienautoren sprechen sogar explizit von der „Fehleinschätzung, Lehrkräfte dürften ihre eigene Meinung zu politischen Fragen grundsätzlich nicht äußern.“
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