In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bestehen nicht einmal 200 Tage nach Amtsantritt „grundlegende Zweifel an Merz und seiner Mannschaft“. So sieht es jetzt sogar die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Es gehe längst nicht mehr nur um Kritik an einzelnen Entscheidungen wie etwa bei der Rente.
So „viel Frust, Entsetzen und Sarkasmus“ sei einem lange nicht mehr begegnet, beschreibt das nicht gerade als regierungskritisch bekannte Münchner Blatt die Stimmung in der Union.
Die Kritik entzünde sich nicht nur am Kanzler selbst, sondern auch an der Ressortverteilung und der Arbeitsweise des ausgewählten Spitzenpersonals. Gemeint sein dürfte hier vor allem Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU).
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