Man fragt sich, wann der Überflieger Friedrich Merz das letzte Mal deutschen Boden berührt hat. Gerade eben wird bekannt, dass der Kanzler in der Fraktion darum gebeten hat, Klingbeil nicht zu kritisieren, weil der „I. Sekretär des ZK“ der SPD, Lars Klingbeil, so möchte man schon fast bitter spotten, sehr „sensibel“ auf Kritik reagiert. Man gewinnt den Eindruck, wer Lars Klingbeil kritisiert, greift unsere Demokratie an. Wenn man das nicht schon von den Linken kennen würde, wenn man das nicht schon erlebt hätte oder bei George Orwell, bei Alfred Kantorowicz, bei Wolfgang Leonhard, bei Erich Gniffke gelesen hätte, könnte man noch über das Maß der Devotion ein wenig gequält mitleidig lächeln wie über einen verunglückten Kabarettgag.
Doch was sich vor allem zutrug, war gestern das Geheimtreffen der Spitzenfunktionäre der deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt. Fazit: der Kaiser ist nackt.
Angela Merkel hatte mit der Energiewende die Talfahrt der deutschen Wirtschaft eingeleitet, Habecks grünkommunistische Planwirtschaftsphantasmen sie in die Rezession getrieben, die nun ungebremst Fahrt in den Abgrund nimmt, während die rot-schwarze Koalition nicht um Lösungen, sondern um schöne Worte ringt, denn um wieviel besser als ein tatsächliches Wachstum ist ein klingender Wachstumsbooster?
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











