Wie kann ein Ende des Ukraine-Krieges herbeigeführt werden? Heute finden im Weißen Haus Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Selenskyj bzw. der europäischen „Koalition der Willigen“ statt. Hier lesen Sie, mit welchen Forderungen und Erwartungen die verschiedenen Teilnehmer in den Austausch gehen.
Nachdem Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin in Anchorage, Alaska ihre Claims abgesteckt haben, spricht der US-Präsident heute mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und dessen europäischen Unterstützern. Das Treffen wird als Zwischenschritt zu einem möglichen Dreier-Treffen (Trump, Putin und Selenskyj) über ein Friedensabkommen betrachtet.
Trump und Selenskyj sprechen zunächst unter vier Augen (19:15 Uhr unserer Zeit). Aus Europa werden dann (ab 21:00 Uhr) neben EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte auch Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni und der finnische Präsident Alexander Stubb teilnehmen.
Donald Trump, der keine Lust verspürt, weiter Milliarden Dollar in ein Fass ohne Boden zu stecken, möchte den Krieg in der Ukraine beendet sehen und sich wieder mit Russland ins Benehmen setzen. Sein eigentliches Ziel ist – neben einer Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit – geopolitischer Natur: Russland aus der engen Kooperation mit China herauszulösen und seine Aufmerksamkeit auf den indopazifischen Raum richten zu können.
Der Realist: Donald Trump weiß um die Voraussetzungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs.
Im Ukraine-Krieg sieht Trump jetzt Selenskyj am Zuge. Er forderte ihn auf, auf die Krim zu verzichten – und auf einen Beitritt zur NATO. Die Sicherheitsgarantien, die die Ukraine erwartet, sollen vor allem von den Europäern übernommen werden. Außenminister Marco Rubio schloss eine Beteiligung der USA an Sicherheitsgarantien für die Ukraine in einem Interview mit dem US-Sender CNN vor den Gesprächen in Washington am Montag hingegen nicht aus.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











