Jahr für Jahr werden Politiker und Parteimitglieder der AfD am häufigsten Opfer von Gewalt – und das mit deutlichem Abstand. Einen medialen Aufschrei oder Solidarität unter Politikern anderer Parteien löst das nicht aus. Stattdessen wird die Rhetorik in den Parlamenten noch unbarmherziger, häufen sich die Nazi-Vergleiche und mehren sich die Versuche, Mitglieder der AfD endgültig aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen. Der gewünschte Effekt bleibt jedoch aus, denn in den Umfragen klettert die Partei von Woche zu Woche auf neue Rekordwerte.
Die Zahlen des Bundeskriminalamts sprechen eine eindeutige Sprache: 121 gewalttätige Angriffe gab es 2025 auf Mitglieder einer einzigen Partei – der AfD. Das sind in etwa doppelt so viele Attacken wie auf die Vertreter aller anderen Bundestagsparteien zusammen. Wer sich heute für die AfD an einen Info-Stand stellt, muss, gerade im Westen der Republik, mit hasserfüllten Übergriffen aller Art fest rechnen.
Zwei von drei gewalttätigen Angriffen auf Politiker treffen AfD-Mitglieder.
In harmlosen Fällen bleibt es bei Beleidigungen, mitunter werden Politiker und Mitglieder der AfD jedoch auch mit Fäusten und Tritten malträtiert. Ohne Polizeischutz ist es in den meisten Fällen nicht möglich, öffentliche Werbeveranstaltungen dieser Art durchzuführen. Doch nach gewalttätigen Angriffen münden selbst die anschließenden Gerichtsverfahren häufig in einer Farce.
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