Schwarzrot tut so, als geschehe alles, was dringend geschehen müsste, aus einem einzigen Grund: Kampf gegen Rechts. Der lenkt ab von den großen Herausforderungen, die nicht angenommen, von notwendigen Debatten, die nicht geführt werden.
Wie ein Kind freute sich Friedrich Merz darüber, dass er die Handynummer von Donald Trump bekommen hat, als sei das ein Ritterschlag. Er gehört jetzt auch dazu, darf mitspielen. Als hätte Trump jemals auf einen europäischen „Verbündeten“ Rücksicht genommen. Trumps Disruption lenkt ab von den tieferen Ursachen der Krise. Der wankelmütige Zerstörer Trump muss für Vieles herhalten, auch für den Niedergang der deutschen Export-Wirtschaft. Er ist die bequemste Ausrede.
Antisemitische Krawalle in Berlin, ein Polizist wird schwer verletzt. Mit einem „Gedenkmarsch“ haben die Nakba-Ausschreitungen extremistischer Palästinenser und ihrer linksradikalen Komplizen nichts mehr zu tun. Am selben Tag wird Margot Friedländer beerdigt. Die Spitzen des Staates in der ersten Reihe der Trauergemeinde: Bundespräsident, Bundestagspräsidentin, Kanzler. Was für ein scheinheiliges Schauspiel! Die 103-jährige liebenswerte „Überlebende“ wurde als Maskottchen der Geschichtsbewältigung missbraucht. Der Friedländerkult war nichts anderes als ein schmähliches Ablenkungsmanöver. Eine fahrlässig naive Einwanderungspolitik hat den islamischen Judenhass auf deutschen Straßen befördert. Vor dieser Wahrheit drücken sich die Sonntagsredner. Auch der Zusammenhang zwischen Israelhass und postkolonialer Wokeness – Israel steht für die Werte des Westens – wird ausgeblendet. Stattdessen wird versucht, das Anschwellen des Antisemitismus auch auf die „Rechtsradikalen“ zu schieben.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











