Am Montagmorgen äußerten sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey zum Stromausfall in Berlin. Beide betonten, dass die Krisenstäbe gut funktionieren würden. Wegner sagte in der ARD-Sendung „moma“: „Unsere Krisenstäbe haben sofort funktioniert, landesseitig, aber auch im Bezirk.“ Am Sonntagabend hatte er sich aber noch gegenteilig geäußert. In der RBB24 Abendschau erklärte er, dass er den Krisenstab zentralisiert habe, da es „an der ein oder anderen Stelle, ich will jetzt gar nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen, noch nicht optimal läuft.“
Am Montagmorgen sagte er, dass man die Menschen bestmöglich durch die Krise führen wolle. Er sagte, dass professionelle Täter am Werk gewesen seien. Das Berliner Stromnetz ist 35.000 Kilometer lang. Fast alles davon ist unterirdisch. Rund ein Prozent – 350 Kilometer – sind oberirdisch. Um die oberirdischen Kabel noch besser zu sichern, habe der Berliner Senat im Dezember ein Resilienzprogramm beschlossen.
„Was sagt dieser Anschlag über die Sicherheit aus?“, wurde er gefragt. „Das zeigt einmal mehr, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt.“ Wenn Linksextremisten Anschläge verübten, sei die Stadt verwundbar. Auf die Nachfrage, ob man sich nicht wehren könne, sagt er: „Was soll ich tun? Soll ich an jede Stelle einen Polizeibeamten stellen?“ Man müsse schauen, wie man die Sicherheit hochfahren könne, zum Beispiel durch Videoüberwachung.
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