Bei der Konferenz „Zum Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland“ hatte die Denkfabrik Republik21 nicht nur Liberale und Konservative eingeladen, sondern auch einige Vertreter eben jenes Systems von Meldestellen und „Trusted Flaggern“, das aktuell so in der Kritik steht. Prominent mit dabei: Anetta Kahane, langjährige Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, die als staatlich geförderte Organisation immer wieder mit Projekten „gegen rechts“ und eben Meldestelle.
In der Vergangenheit wurde so bereits die CDU in die „Neue Rechte“ einsortiert, und auch Apollo News selbst war schon Ziel einer Kampagne der Stiftung (mehr dazu hier). In der Gesprächsrunde bei R21 war Kahane nun sichtlich in der Defensive – und ließ die eine oder andere bemerkenswerte Aussage fallen: So stellte sie sich nämlich gegen die „Meldestelle Antifeminismus“ ihrer eigenen Stiftung.
Sie sei persönlich „kein großer Fan“ dieser Einrichtung, meinte die Gründerin der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sie bis 2022 leitete. Laut eigenen Angaben fand Kahane das 2023 gestartete Projekt „immer schon etwas schwierig“ – die „Zielsetzung“ habe sich verändert. Auch der Name als „Meldestelle“ sei „ungünstig“; sie hätte es eher „Erhebungs-“ oder „Forschungsstelle“ genannt. Es gehe ja schließlich nicht darum, Menschen anzuzeigen, sondern darum, „Vorfälle unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ zu „erheben“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











