Mit Geldern aus dem Landeshaushalt wurden im „Innovation Lab“ der Polizei Duisburg banale Haushaltsgegenstände für massive Kosten gekauft – das löste nun Protest vom Landesrechnungshof Nordrhein-Westfalen aus. Die Regierung verteidigt die Ausgaben vehement, wie die dpa berichtet.
So gab man 14.600 Euro für eine Kaffeemaschine aus; zwei Stühle mussten für insgesamt 12.000 Euro besorgt werden. Die Einbauküche im „Innovation Lab“ kostete derweil ganze 35.000 Euro. Für Videokonferenztechnik gab man unterdessen rund 3,7 Millionen Euro aus. Die Ausgaben wurden im Jahresbericht des Landesrechnungshofes dann angeprangert – als Beispiel für besonders hohe Ausgaben.
Doch für die Landesregierung gehen die Kosten in Ordnung – über die Luxus-Kaffeemaschine sagt man etwa gegenüber der dpa: „Es handelt sich also um ein Gerät, das gastronomischen Ansprüchen gerecht werden muss.“ So könne die Kaffeemaschine bei unterschiedlichsten Veranstaltungen und großen Besuchergruppen verwendet werden – zwischen 300 und 500 Personen im Monat würden das „Innovation Lab“ nutzen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











