Der Schweizer Kabarettist Marco Rima nimmt bei deutscher Politik kein Blatt vor den Mund. Bei „Schuler! Fragen, was ist“ gewährt der 63-Jährige Einblick in seine schweizer Perspektive auf das deutsche Geschehen – von Corona bis Neuwahl. Und er hat einige Punkte, wo etwas mehr direkte Demokratie dem deutschen System guttun würde.
Der Schweizer ärgert sich in der heutigen Debatte darüber, dass viele Leute über die AfD herziehen. „Ich bin wirklich ich in keiner politischen Gruppierung – als Schweizer schon gar nicht –, aber es würde vielen mal gut anstehen, das Parteiprogramm der AfD zu lesen. Sie hat nämlich sehr viele Elemente drin, die der Schweizer Politik entsprechen.“ So gibt es viele Verweise auf mehr direkte Demokratie. „Jede Partei hat irgendwas, was spannend ist. Jede Partei hat aber auch Leute, wo man so denkt: ‚Boah, nee‘. Aber das muss eine Demokratie aushalten.“ Rima ist sich sicher, dass man nur in der Debatte und Diskussion eine Partei schlagen könne. Ein Verbot hingegen sei die denkbar schlechteste Idee.
Marco Rima ist studierter Grundschullehrer – entschied sich jedoch für eine Karriere als Comedian.
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