Der Juso-Bundesvorstand bläst zum Klassenkampf: In einem neuen Strategiepapier wird ein politisches Weltbild gezeichnet, das offen auf gesellschaftliche Konfrontation setzt. Statt Ausgleich und Konsens rücken die Nachwuchssozialisten in kämpferischem Ton Konflikte zwischen gesellschaftlichen Gruppen ins Zentrum.
Wörtlich heißt es, der zentrale politische Konflikt müsse wieder sichtbar gemacht werden als: „Oben gegen Unten, Arm gegen Reich.“ Damit definieren die Jusos Politik ausdrücklich als Klassenkampf. Gesellschaft wird nicht als Gemeinschaft mit unterschiedlichen Interessen und Aufgaben beschrieben, sondern als chronischer Lagerkonflikt.
Auch SPD-Chefin Bärbel Bas bediente sich vor wenigen Wochen beim Juso-Parteitag einschlägiger Klassenkampf-Rhetorik.
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