Wir erinnern uns an das überzeugte „Ja“, mit dem Merz auf Beatrix von Storch (AfD) antwortete: „Ich frage Sie, ob Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, Frau Brosius-Gersdorf zu wählen, für die die Würde eines Menschen nicht gilt, wenn er nicht geboren ist?“ Und nun hat er sich in Sachen Israel den linksgrünen Israelfeinden unterworfen. Was ist los mit dem Mann? Rückgrat wie Flitzebogen?
Und wie steht es mit dem nächsten Versuch, neue Richter fürs Verfassungsgericht zu bestellen? Frauke Brosius-Gersdorf ist aus dem Rennen. Doch da ist ja noch eine weitere von der SPD präferierte Kandidatin: Ann-Katrin Kaufhold. Über die soll bitte nicht gestritten werden, sonst muss der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Mathias Middelberg wieder auf den Brustwarzen zur SPD rutschen, um sich zu entschuldigen. „Die Fraktionsführung der Union hätte die gewichtigen Bedenken gegen Brosius-Gersdorf früher erkennen müssen“, gestand er reuig ein, das habe man versäumt, „und dafür kann man sich bei den Sozialdemokraten entschuldigen. Und das kann man auch gegenüber Frau Brosius-Gersdorf so tun.“
Wer hat Mathias Middelberg im Griff? Und wer ist Ann-Katrin Kaufhold? Die Begeisterung über diese Personalie hält sich jenseits der SPD in Grenzen. Die Kandidatin ist natürlich auch für ein Verbot der AfD. Und sie hat ein spezielles Verhältnis zur Demokratie.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











