Jura-Professor Martin Schwab von der Antifa bedrängt: „Diese Menschen haben ihre hässliche, totalitäre Fratze gezeigt“

vor 7 Monaten

Jura-Professor Martin Schwab von der Antifa bedrängt: „Diese Menschen haben ihre hässliche, totalitäre Fratze gezeigt“
Bildquelle: NiUS

Linksradikale, die versuchen, Veranstaltungen an deutschen Universitäten zu stören, sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Vergangene Woche traf es nun eine Vorlesung des Jura-Professors Martin Schwab an der Universität Bielefeld. Weil er in der Corona-Zeit als harter Maßnahmenkritiker aufgefallen war, wurde er noch vor dem Hörsaal abgefangen und bedrängt.

Ereignisse wie diese sind keine Seltenheit mehr an deutschen Universitäten. Zuletzt sorgten die Besetzungen der Bildungseinrichtungen durch Palästina-Aktivisten für Schlagzeilen, fast ausschließlich sind es linke Akteure, die für Unruhen sorgen. So auch im Fall von Schwab: Während der Corona-Pandemie machte er sich einen Namen in der Corona-Gegner-Szene und scheute sich nicht davor, seine Bedenken gegenüber der Politik auch in der Öffentlichkeit mit Nachdruck zu äußern. Als Professor für Bürgerliches Recht an der Universität Bielefeld gilt er unter Studenten eigentlich als ein besonders menschlicher, idealistischer und sehr engagierter Dozent, steht aber seit seiner Kritik im Fadenkreuz linker Corona-Anhänger. Im Interview erzählt er von den Übergriffen, die er vergangene Woche erleben musste.

NIUS: Herr Schwab, wie ist es zu dem Angriff auf Ihre Veranstaltung gekommen?

Schwab: Das hat eine Vorgeschichte. Ich wollte eigentlich eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Jura anbieten. Das Thema lautete „Meine Rechte als Prüfling im staatlichen Teil der 1. Juristischen Prüfung“. Es ging darum, den Studenten zu zeigen, wie sie sich wehren können, wenn sie von einem staatlichen Prüfungsamt ungerecht behandelt werden. In der Fachschaft hat das Zuspruch bekommen; einen Tag vorher wurde das Ganze jedoch von den Vorsitzenden abgesagt, ohne das mit den Fachschaftskollegen abzusprechen. Sie haben geschrieben, sie seien jetzt auf meine außeruniversitären Aktivitäten aufmerksam geworden und die Fachschaft stehe doch gegen jede Form von Diskriminierung. Sie stünden auf dem Boden des Rechtsstaats und es bestünden berechtigte Zweifel daran, dass das alles mit mir angemessen umzusetzen sei. Das ist natürlich ein ganz schwerer Vorwurf an einen deutschen Beamten, wenn man ihm vorhält, er stehe nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Es hat sich dann sehr schnell rausgestellt, dass die anderen Mitglieder der Fachschaft, vor allem jene, mit denen ich das Ganze geplant und vorangetrieben habe, in gleicher Weise überrumpelt worden waren.

Die Linken verteilten vor Ort Informationsblätter über Schwab.

NIUS: Und dann?

Schwab: Dann habe ich mich entschlossen, kurzerhand diesen Vortrag unter meinem eigenen Label als eigenen anzubieten. Und das haben dann nicht nur die Studis in meiner Fakultät mitbekommen, sondern auch der AStA. Am Montag passierte jedenfalls dann Folgendes: Die Initiative „uniLinks!“ kündigte mit Plakaten an, dass sie meinen Vortrag blockieren wollen, und der AStA, der traditionell häufig von linken Extremisten besetzt wird, der verteilte üble Hetzflyer gegen mich. Ich sei ein Coronaleugner, ein Verschwörungstheoretiker. Ich würde ja auch noch Reichsbürger vertreten.

NIUS: Worum ging es dabei?

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