Eine Studie zeigt: 40 Prozent der jungen Muslime in Deutschland sind latent bis manifest islamismusaffin eingestellt. Das bedeutet, dass sie den Islam zur Grundlage der staatlichen Ordnung in Deutschland machen wollen. Die Zahlen haben eine Debatte über ein lange totgeschwiegenes Thema entfacht.
Dass fast jeder zweite junge Muslim im Grunde ein Gegner des Staates ist, sorgt nun für schockierte Reaktionen. Gegenüber Welt warnt Sachsens Innenminister Armin Schuster jetzt vor einem Kampf gegen den Rechtsstaat. „Wir müssen damit rechnen, dass es im Gewand von Religion und Multikulti zunehmend gezielte Provokationen gegen Recht und Gesetz geben wird“, sagte der CDU-Politiker gegenüber Welt.
Solchen Provokationen müsse der Staat „offensiv und robust“ begegnen, so Schuster weiter. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sprach gegenüber Bild von einer „gesellschaftlichen Zeitbombe“. „Die Politik des naiven Wegsehens hat diese Entwicklung begünstigt. Die Naivität muss aufhören“, sagte er. In diesem Zusammenhang forderte Kubicki ein Kopftuchverbot im Staatsdienst sowie an Schulen für Kinder unter 14 Jahren.
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