„Eine Energiewende, die Systemkosten ignoriert, wird das Land ruinieren, das sie zu retten vorgibt“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am vergangenen Dienstag in der FAZ und stieß damit bei NIUS Live auf offene Ohren. Reporter Julius Böhm klärt auf: Was Reiche beschreibe, sei „der ganz einfache Trick von Fans der Energiewende“. Statt nur darauf zu schauen, wie günstig der Strom in der eigentlichen Herstellung sei, müsse man sich auch fragen: „Wie kommt er eigentlich in die Steckdose?“
Subventionen, Backup-Kraftwerke, Leitungen: All das gehöre zu den Systemkosten, die sich negativ auf den Strompreis auswirken – bezahlt durch den Bürger. Wer diese Kosten weglasse, „der lügt nicht nur, er ruiniert das Land“, drückt es Böhm drastisch aus.
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











