Wer andere mundtot macht, hat inhaltlich nichts mehr anzubieten.
Cancel Culture kommt heute vor allem aus dem linksliberalen Milieu – befördert von Medien, der Kulturbranche und Teilen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Aber auch auf konservativer Seite hat die Cancel Culture Aufschwung zu verzeichnen. Beispiel: Donald Trump. Der US-Sender ABC setzte vorletzte Woche die Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ vorläufig ab, nachdem Moderator Jimmy Kimmel in seiner Sendung – zugegebenermaßen ebenso falsche wie geschmacklose – Aussagen zum Attentat auf den konservativen Bürgerrechtler Charlie Kirk getätigt hatte. Trump bejubelte die Entscheidung des Senders öffentlich. Wenn ein Präsident Interventionen wie diese nicht nur begrüßt, sondern aktiv befeuert, ist auch das ein fatales Signal für die Meinungsfreiheit.
Das Prinzip bleibt immer dasselbe: Etikett drauf, und so jegliche Debatte im Keim ersticken.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











