Es sind brutale Taten, die eine Jugendbande, bestehend aus Syrern, Tschetschenen und Deutschen, an insgesamt fünf verschiedenen Männern begangen hat – der Grund: Ihre Opfer waren schwul. Vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) wurde die Bande am Dienstag wegen schwerer Raubtaten verurteilt – die Strafen fallen aufgrund des jugendlichen Alters der Täter äußerst gering aus.
Fünf Mitglieder der Bande wurden angeklagt – sie sind alle zwischen 16 und 20 Jahre alt. Sie sollen Profile auf Dating-Apps eingerichtet und dort gezielt schwule Männer angeschrieben haben. Sie täuschten dabei Interesse vor, vereinbarten ein Date und lockten die Männer an entlegene Orte – dort lauerte die Bande ihren Opfern auf. Die Jugendlichen raubten die Männer dann aus, verprügelten, beleidigten und erniedrigten sie. Die Taten filmten sie dabei immer wieder – vor Gericht war die Gruppe jedoch geständig.
Einem der Opfer sollen die Jugendlichen das Gesicht zertrümmert haben – selbst Freunde würden den entstellten Mann nicht mehr erkennen. So wird der Vorsitzende Richter Sören Schrade beim Tagesspiegel zitiert. Einen anderen Mann sollen die Jugendlichen als „Schwuchtel“ bezeichnet und dann auch noch dazu gezwungen haben, für die Gruppe zu tanzen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











