Man muss der evangelischen Kirche danken dafür, dass sie uns mit schon fast bewundernswerter Beharrlichkeit daran erinnert, dass sie erstens das Christentum als rechte Provokation aus unserer demokratischen Kirche ausgetrieben hat, zweitens zu einer rotgrünen NGO geworden ist und drittens auch nichts von Journalismus versteht – denn Journalismus ist kein Bibelkurs in gerechter Sprache.
So zeichnet die Diakonie Baden-Württembergs mit ihrem Journalistenpreis den Queer-Kommissar – sorry, Kommissar hieß das im Sowjetkommunismus, im rotgrünen Berlin mit schwarzen Rüschen heißt es Beauftragter – Alfonso Pantisano aus. Die Auszeichnung ist nicht wichtig, auch die Person nicht, die sie erhält. Wichtig ist aber, wofür die Auszeichnung nun steht.
Werfen wir doch einen Blick darauf, was die Diakonie Baden-Württemberg, die eigentlich im sozialen Bereich tätig sein sollte, für preiswürdig befindet. Zeichnet die Diakonie Pantisano dafür aus, dass er Feministinnen als „Hündinnen“ bezeichnete, dass er mittels Strafanzeige mit juristischen Mitteln gegen die Presse- und Meinungsfreiheit vorging, dass er eine Karte fröhlich in die Kamera hielt, auf der stand: „Du Hetero-Sau“? Es kann natürlich sein, dass die Diakonie Baden-Württemberg künftig Feministinnen und Heteros ausschließt, dass sie statt des Christentums eine Art Pantisano-Christentum zur alleinseligmachenden Lehre heiligt?
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











