Die Trump-Wahl, so meinten schon im Vorfeld viele Kommentatoren, würde eine Fortsetzung der Ampel quasi erzwingen – um für „Stabilität“ zu sorgen. In dieses Horn stößt jetzt auch Lauterbach: „Europa muss jetzt zusammenstehen. Und wir dürfen nicht weiter über Ideenpapiere, Spiegelstriche oder Plus/Minus 5 Milliarden im Haushalt streiten.“
Der Sieg des Republikaners als neues Lebenselixier für die Ampel? Darauf hofft auch SPD-Chef Lars Klingbeil. Er ruft jetzt „zu Kompromissbereitschaft in den Krisensitzungen der Ampelkoalition“ auf und meint: „Ich wünsche mir, dass alle jetzt parteitaktische Überlegungen über Bord werfen, dass man sich auch im Koalitionsausschuss heute Abend in die Augen guckt, dass man sich noch mal klarmacht, welche Verantwortung man jetzt trägt“, sagte Klingbeil im ARD-Morgenmagazin. „Verantwortung“ soll heißen: Weiterregieren.
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