Waffenstillstand first – das war bisher die Vorbedingung der Europäer für Friedensgespräche. Plötzlich, nach dem Gipfel Trump-Putin in Alaska und einer Unterrichtung durch den US-Präsidenten, gewinnt auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) neue Einsichten.
Merz hält auf einmal Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland OHNE vorherigen Waffenstillstand für „vertretbar“ – vorausgesetzt, es komme schnell zu einem Abkommen. „Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand, der möglicherweise über Wochen andauert – ohne weitere Fortschritte in den politischen, diplomatischen Bemühungen“, sagte der Kanzler im ZDF.
Zur Erinnerung: Die Bundesregierung und andere europäische Regierungen hatten vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin in Alaska penetrant darauf bestanden, dass ein sofortiger Waffenstillstand am Anfang eines Friedensprozesses in der Ukraine stehen müsse.
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